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Obedience

Einleitung

Obedience ist eine Hundesportart, die allen Hunden offen steht. Obedience besteht darin, verschiedene reglementierte Übungen in der Absicht zu bewältigen, die Intelligenz, die Gewandtheit und das kooperative Verhalten der Hunde zur Geltung zu bringen.

Es handelt sich um erzieherische und sportliche Aufgaben, welche die gute Einführung der Hunde in die Gesellschaft begünstigt und die artgerechte Entwicklung fördern. Obedience setzt eine gute Harmonie zwischen Hundeführer und Hund voraus und endet in perfektem
Einvernehmen als Team.

Es ist daher notwendig, dass der Hundeführer ein ausreichendes Wissen über die Grundlagen von Erziehung und Ausbildung eines Hundes besitzt.
Obedience wird in unterschiedlichen Leistungsklassen durchgeführt.
Die Einteilung eines Hundes in die jeweilige Leistungsklasse hängt von den erreichten Resultaten ab.

 


Allgemeines:

HUND UND HUNDEFÜHRER

HAFTUNG
- Der Eigentümer des Hundes hat für alle Personen- und Sachschäden aufzukommen,
die durch seinen Hund verursacht werden.
- Er muss gegen die Folgen solcher Schäden als Hundehalter versichert sein.

VERHALTEN DER WETTKAMPFTEILNEHMER
- Der Hundeführer ist verpflichtet, seine Teilnahme rechtzeitig zu melden.
- Mit der Abgabe der Anmeldung besteht die Verpflichtung, das Startgeld zu bezahlen.
- Sollte ein Hundeführer am pünktlichen Erscheinen verhindert sein, oder gar nicht zum Wettkampf antreten können, hat er dies unverzüglich dem Prüfungsleiter mitzuteilen.

- Der Wettkampf beginnt mit der Abgabe des Leistungsheftes und endet mit der Siegerehrung und Rückgabe des Leistungsheftes.
- Der Hundeführer hat den Anordnungen des Richters und des Wettkampfleiters nachzukommen.
- Jeder Hundeführer ist verpflichtet, seinen Hund in sportlich einwandfreier Art vorzuführen.
- Auf dem Weg zwischen den Übungen sind die Hunde an der linken Seite unter Kontrolle des Hundeführers zu führen.
- Es ist verboten, den Hund zu strafen.
- Die Hunde dürfen für Korrekturzwecke nicht angefasst werden.
- Wenn der Hundeführer die Bestimmungen nicht respektiert oder sich in unerwünschter Art und Weise verhält, kann er durch den Richter ausgeschlossen werden.

ZULASSUNGSBESTIMMUNGEN
- Teilnehmer mit einem Hund mit oder ohne Stammbaum können an Wettkämpfen teilnehmen, wenn sie Mitglied der
verhaltenstherapeutischen Hundeschule Mein Partner Hund sind und mindestens 3 Monate auf die Prüfung hin trainiert haben
- Das Zulassungsalter der Hunde am Tag des Wettkampfes muss mindestens wie folgt sein:


- Obedience 1: 12 Monate
- Obedience 2: 14 Monate
- Obedience 3: 15 Monate.

- Am gleichen Tag darf mit einem Hund nur ein Obedience- Wettkampf absolviert werden.

AUSSCHLUSS
Ein Ausschluss bedeutet, dass der Hundeführer den Ring zusammen mit seinem Hund sofort zu verlassen hat.
Folgende Verhaltensweisen ziehen einen Ausschluss nach sich:

- Unkorrektes Verhalten des Hundeführers gegenüber dem Richter.
- Aggressives Verhalten des Hundes.
- Misshandlung eines Hundes.
- Hundeführer benutzt Hilfsmittel.
- Hund verlässt den Ring und befindet sich nicht mehr unter
- Kontrolle des Hundeführers.

POSITIONEN

Grundposition
- Wenn das Obedience Reglement nichts anderes bestimmt, beginnt und endet die Übung in der Grundposition.
- In der Grundposition steht der Hundeführer ruhig in natürlicher Haltung.
- In der Grundposition sitzt der Hund ruhig an der linken Seite des Hundeführers.
- Die Schulter des Hundes ist auf Kniehöhe des Hundeführers.
- Wird der Hund aus Behinderungsgründen rechts geführt, muss dies dem Richter vor dem Wettkampf mitgeteilt werden.

Platz
- Der Hund liegt, wenn nichts anderes angegeben ist, in der Sphinxstellung.
- Der Hund darf beim Kommando Platz sofort kippen oder den Kopf auf den Boden legen.
- Der Hund darf die eingenommene Stellung während der ganzen Zeit nicht verändern.
- Der Hund darf nicht flach auf der Seite oder auf dem Rücken liegen (schlafen).

Steh
Der Hund steht mit allen vier Pfoten auf dem Boden und bewegt sie nicht.

Sitz
Der Hund sitzt aufrecht und gerade, ohne zu kippen und zu stemmen.

Bringen
- Bei allen Apportierübungen soll sich der Hund direkt an die linke Seite des Hundeführers setzen (Grundposition).
- Eine Frontposition ist erlaubt, es muss aber während eines Wettkampfes bei allen Apportierübungen dieselbe Stellung gezeigt werden.
- Bei Front sitzt der Hund korrekt und dicht vor dem Hundeführer.
- Eine Grätschstellung nach links oder rechts ist nicht gestattet.

Wendungen
- Links- beziehungsweise Rechtswendung bedeutet, dass der Hundeführer seine Laufrichtung um 90° in die angegebene Richtung ändern muss.
- Kehrtwendung links beziehungsweise rechts bedeutet, dass der Hundeführer seine Laufrichtung um 180° in die angegebene Richtung ändern muss.

KOMMANDOS
- Alle Kommandos im Obedience sind frei wählbar, die Kommandos im Obedience Reglement sind nur Beispiele.
- Wenn ein Hundeführer eine Hundepfeife oder einen Pfeifton anstelle verbalen Kommandos einsetzt, muss er dies zu Beginn des Wettkampfes dem Richter mitteilen.
- Die verlangte Leistung ist vom Hund auf einmaliges Hör- und/oder Sichtzeichen des Hundeführers sofort auszuführen.
- Der Name des Hundes darf in der Klasse 1 vor die Hörzeichen gesetzt werden. In der Klasse 2 und 3 ist dies nicht gestattet und wird mit Abzug als Doppelkommando gewertet.

HILFSMITTEL
- Bauchtaschen und dergleichen dürfen während des Wettkampfes nicht getragen werden.
- der Hundeführer darf während des Wettkampfes keine Motivationsgegenstände oder Futter auf sich tragen.
-
Halsband und Leine

Bei Obedience 1:

- Die Hunde werden angeleint zu den Übungen 1 bis 3 geführt.
- Während den Übungen 1 und 2 dürfen die Hunde ein Halsband tragen.
- Nach den Übungen 1 und 2 werden die Hunde angeleint. Die Übungen 3 - 10 werden ohne Halsband vorgeführt.
- Die Leine und das Halsband sind nicht sichtbar zu tragen (in der Tasche) oder dem Wettkampfleiter zu übergeben.
- Der Hund darf nur mit einem lockeren, nicht auf "Zug" eingestellten Halsband, geführt werden.
- Das Tragen von Stachelhalsbändern und dergleichen ist wie in allen Bereichen von MPH absolut untersagt.

Bei Obedience 2 und 3
Die Hunde tragen während des ganzen Wettkampfes weder Halsband noch Leine.

Alle Klassen
Nach der Übung 10 werden die Hunde angeleint.

LOBEN

Obedience 1
Der Hund darf zwischen den Übungen motiviert werden (verbal und non verbal).

Obedience 2 und 3
Der Hund darf zwischen den Übungen kurz gelobt werden, z.B. "Braver Hund" (verbal und non verbal).

 

Generelles zum Obedience Reglement

- Das Obedience Reglement muss beim Veranstalter verfügbar sein.
- Die Distanzangaben im gesamten Obedience Reglement sind ungefähre Werte.
- Die im Obedience Reglement beschriebenen Geräte sind verbindlich.

MATERIALLISTE
Wenn nichts anderes erwähnt wird, müssen die Gegenstände benutzt werden, die in der Materialliste aufgeführt sind. Folgende Gegenstände müssen für einen Wettkampf vorhanden sein:

- 1 geschlossener Hochsprung (Hürde), höhenverstellbar von 20 cm auf 70 cm, 100 cm breit
- 3 kleine Apportierhölzer 150 g
- 3 mittelgrosse Apportierhölzer 400 - 450 g
- 3 grosse Apportierhölzer 650 g
- 1 Metallgegenstand 150 - 250 g
- 1 Metallgegenstand 250 - 350 g
- 1 Metallgegenstand 350 - 450 g
- 10 Kegel (Pylonen)
- Sägemehl, Kreidemehl, Klebeband oder Spray für Bodenmarkierung
- Tafel, mit der Beschriftung Sitz - Platz - Steh oder entsprechenden Symbolen
- Unbehandelte Holzgegenstände zum Identifizieren, Länge 8-10 cm, Breite und Höhe 2-3 cm,
Anzahl pro Hund:
- Obedience 1: 4 Stück
- Obedience 2: 5 Stück
- Obedience 3: 6 Stück

BEWERTUNG
- Die Bewertung der gesamten Leistungen erfolgt nach Punkten und den für die Übung festgelegten Koeffizienten.
- Die Punkte müssen die Ausführung der Übung widerspiegeln.
- Wenn mehrere Richter tätig sind, wird der Durchschnitt der von den Richtern abgegebenen Punkte in die Wertung genommen.
- Die erreichte Punktzahl wird mit dem Koeffizienten multipliziert und ergibt das Resultat der Übung.
- Jede Übung wird von der Maximalnote 10 aus bewertet.

Die Punkteskala lautet:
0 / 5 / 5.5 / 6 / 6.5 / 7 / 7.5 / 8 / 8.5 / 9 / 9.5 / 10

Wenn sich ein Hund im Ring versäubert, werden vom Gesamtresultat Punkte abgezogen:
- Obedience 1: 50 Punkte
- Obedience 2 und 3: 70 Punkte

QUALIFIKATION
Die maximale Punktzahl beträgt für alle Klassen 320 Punkte. Folgende Qualifikationen werden zuerkannt:

vorzüglich von 256 bis 320 Punkte
sehr gut von 224 bis 255.99 Punkte
gut von 192 bis 223.99 Punkte
befriedigend von 160 bis 191.99 Punkte
nicht klassiert von 0 bis 159.99 Punkte

WETTKAMPFERGEBNIS
Das Wettkampfergebnis ist vom Prüfungsleiter in das Prüfungs-Leistungsheft einzutragen und vom Richter zu kontrollieren, auf Übereinstimmung mit der Rangliste zu prüfen und zu unterzeichnen.

AUSZEICHNUNGEN

Rosetten
Der durchführende Verein entscheidet über die Abgabe der Rosetten für die Teilnehmer eines Wettkampfes.

- Schwarz/rot/gelbe Rosette: für den Erstklassierten jeder Klasse
- Rote Rosette: bei Qualifikation "vorzüglich"
- Blaue Rosette: bei Qualifikation "sehr gut"
- Gelbe Rosette: bei Qualifikation "gut"

Die Rosetten müssen mit Wettkampfort, Datum und Klasse versehen sein.


RICHTERENTSCHEIDE

Grundsatz: Richterentscheide sind grundsätzlich nicht mit Beschwerde anfechtbar.

Ausnahmen:
Die Beschwerde ist jedoch zulässig, wenn der fragliche Hund nicht zur betreffenden Stufe oder zum Wettkampf hätte zugelassen werden dürfen, bei offensichtlichem Irrtum des Richters, bei Vorliegen eines Formfehlers in der Anwendung der einschlägigen Reglements und Weisungen.

NENNGELD
Das Nenngeld für die Anmeldung zu den Prüfungen Obedience 1, 2 und 3 beträgt 15 Euro (Stand 1.1.2005)

ANMELDEUNTERLAGEN
Die Anmeldeunterlagen sind bei den Trainern der Verhaltenstherapeutischen Hundeschule “Mein Partner

Allgemeines:

HUND UND HUNDEFÜHRER

HAFTUNG
- Der Eigentümer des Hundes hat für alle Personen- und Sachschäden aufzukommen,
die durch seinen Hund verursacht werden.
- Er muss gegen die Folgen solcher Schäden als Hundehalter versichert sein.

VERHALTEN DER WETTKAMPFTEILNEHMER
- Der Hundeführer ist verpflichtet, seine Teilnahme rechtzeitig zu melden.
- Mit der Abgabe der Anmeldung besteht die Verpflichtung, das Startgeld zu bezahlen.
- Sollte ein Hundeführer am pünktlichen Erscheinen verhindert sein, oder gar nicht zum Wettkampf antreten können, hat er dies unverzüglich dem Prüfungsleiter mitzuteilen.

- Der Wettkampf beginnt mit der Abgabe des Leistungsheftes und endet mit der Siegerehrung und Rückgabe des Leistungsheftes.
- Der Hundeführer hat den Anordnungen des Richters und des Wettkampfleiters nachzukommen.
- Jeder Hundeführer ist verpflichtet, seinen Hund in sportlich einwandfreier Art vorzuführen.
- Auf dem Weg zwischen den Übungen sind die Hunde an der linken Seite unter Kontrolle des Hundeführers zu führen.
- Es ist verboten, den Hund zu strafen.
- Die Hunde dürfen für Korrekturzwecke nicht angefasst werden.
- Wenn der Hundeführer die Bestimmungen nicht respektiert oder sich in unerwünschter Art und Weise verhält, kann er durch den Richter ausgeschlossen werden.

ZULASSUNGSBESTIMMUNGEN
- Teilnehmer mit einem Hund mit oder ohne Stammbaum können an Wettkämpfen teilnehmen, wenn sie Mitglied der
verhaltenstherapeutischen Hundeschule Mein Partner Hund sind und mindestens 3 Monate auf die Prüfung hin trainiert haben
- Das Zulassungsalter der Hunde am Tag des Wettkampfes muss mindestens wie folgt sein:


- Obedience 1: 12 Monate
- Obedience 2: 14 Monate
- Obedience 3: 15 Monate.

- Am gleichen Tag darf mit einem Hund nur ein Obedience- Wettkampf absolviert werden.

AUSSCHLUSS
Ein Ausschluss bedeutet, dass der Hundeführer den Ring zusammen mit seinem Hund sofort zu verlassen hat.
Folgende Verhaltensweisen ziehen einen Ausschluss nach sich:

- Unkorrektes Verhalten des Hundeführers gegenüber dem Richter.
- Aggressives Verhalten des Hundes.
- Misshandlung eines Hundes.
- Hundeführer benutzt Hilfsmittel.
- Hund verlässt den Ring und befindet sich nicht mehr unter
- Kontrolle des Hundeführers.

POSITIONEN

Grundposition
- Wenn das Obedience Reglement nichts anderes bestimmt, beginnt und endet die Übung in der Grundposition.
- In der Grundposition steht der Hundeführer ruhig in natürlicher Haltung.
- In der Grundposition sitzt der Hund ruhig an der linken Seite des Hundeführers.
- Die Schulter des Hundes ist auf Kniehöhe des Hundeführers.
- Wird der Hund aus Behinderungsgründen rechts geführt, muss dies dem Richter vor dem Wettkampf mitgeteilt werden.

Platz
- Der Hund liegt, wenn nichts anderes angegeben ist, in der Sphinxstellung.
- Der Hund darf beim Kommando Platz sofort kippen oder den Kopf auf den Boden legen.
- Der Hund darf die eingenommene Stellung während der ganzen Zeit nicht verändern.
- Der Hund darf nicht flach auf der Seite oder auf dem Rücken liegen (schlafen).

Steh
Der Hund steht mit allen vier Pfoten auf dem Boden und bewegt sie nicht.

Sitz
Der Hund sitzt aufrecht und gerade, ohne zu kippen und zu stemmen.

Bringen
- Bei allen Apportierübungen soll sich der Hund direkt an die linke Seite des Hundeführers setzen (Grundposition).
- Eine Frontposition ist erlaubt, es muss aber während eines Wettkampfes bei allen Apportierübungen dieselbe Stellung gezeigt werden.
- Bei Front sitzt der Hund korrekt und dicht vor dem Hundeführer.
- Eine Grätschstellung nach links oder rechts ist nicht gestattet.

Wendungen
- Links- beziehungsweise Rechtswendung bedeutet, dass der Hundeführer seine Laufrichtung um 90° in die angegebene Richtung ändern muss.
- Kehrtwendung links beziehungsweise rechts bedeutet, dass der Hundeführer seine Laufrichtung um 180° in die angegebene Richtung ändern muss.

KOMMANDOS
- Alle Kommandos im Obedience sind frei wählbar, die Kommandos im Obedience Reglement sind nur Beispiele.
- Wenn ein Hundeführer eine Hundepfeife oder einen Pfeifton anstelle verbalen Kommandos einsetzt, muss er dies zu Beginn des Wettkampfes dem Richter mitteilen.
- Die verlangte Leistung ist vom Hund auf einmaliges Hör- und/oder Sichtzeichen des Hundeführers sofort auszuführen.
- Der Name des Hundes darf in der Klasse 1 vor die Hörzeichen gesetzt werden. In der Klasse 2 und 3 ist dies nicht gestattet und wird mit Abzug als Doppelkommando gewertet.

HILFSMITTEL
- Bauchtaschen und dergleichen dürfen während des Wettkampfes nicht getragen werden.
- der Hundeführer darf während des Wettkampfes keine Motivationsgegenstände oder Futter auf sich tragen.
-
Halsband und Leine

Bei Obedience 1:

- Die Hunde werden angeleint zu den Übungen 1 bis 3 geführt.
- Während den Übungen 1 und 2 dürfen die Hunde ein Halsband tragen.
- Nach den Übungen 1 und 2 werden die Hunde angeleint. Die Übungen 3 - 10 werden ohne Halsband vorgeführt.
- Die Leine und das Halsband sind nicht sichtbar zu tragen (in der Tasche) oder dem Wettkampfleiter zu übergeben.
- Der Hund darf nur mit einem lockeren, nicht auf "Zug" eingestellten Halsband, geführt werden.
- Das Tragen von Stachelhalsbändern und dergleichen ist wie in allen Bereichen von MPH absolut untersagt.

Bei Obedience 2 und 3
Die Hunde tragen während des ganzen Wettkampfes weder Halsband noch Leine.

Alle Klassen
Nach der Übung 10 werden die Hunde angeleint.

LOBEN

Obedience 1
Der Hund darf zwischen den Übungen motiviert werden (verbal und non verbal).

Obedience 2 und 3
Der Hund darf zwischen den Übungen kurz gelobt werden, z.B. "Braver Hund" (verbal und non verbal).

 

Generelles zum Obedience Reglement

- Das Obedience Reglement muss beim Veranstalter verfügbar sein.
- Die Distanzangaben im gesamten Obedience Reglement sind ungefähre Werte.
- Die im Obedience Reglement beschriebenen Geräte sind verbindlich.

MATERIALLISTE
Wenn nichts anderes erwähnt wird, müssen die Gegenstände benutzt werden, die in der Materialliste aufgeführt sind. Folgende Gegenstände müssen für einen Wettkampf vorhanden sein:

- 1 geschlossener Hochsprung (Hürde), höhenverstellbar von 20 cm auf 70 cm, 100 cm breit
- 3 kleine Apportierhölzer 150 g
- 3 mittelgrosse Apportierhölzer 400 - 450 g
- 3 grosse Apportierhölzer 650 g
- 1 Metallgegenstand 150 - 250 g
- 1 Metallgegenstand 250 - 350 g
- 1 Metallgegenstand 350 - 450 g
- 10 Kegel (Pylonen)
- Sägemehl, Kreidemehl, Klebeband oder Spray für Bodenmarkierung
- Tafel, mit der Beschriftung Sitz - Platz - Steh oder entsprechenden Symbolen
- Unbehandelte Holzgegenstände zum Identifizieren, Länge 8-10 cm, Breite und Höhe 2-3 cm,
Anzahl pro Hund:
- Obedience 1: 4 Stück
- Obedience 2: 5 Stück
- Obedience 3: 6 Stück

BEWERTUNG
- Die Bewertung der gesamten Leistungen erfolgt nach Punkten und den für die Übung festgelegten Koeffizienten.
- Die Punkte müssen die Ausführung der Übung widerspiegeln.
- Wenn mehrere Richter tätig sind, wird der Durchschnitt der von den Richtern abgegebenen Punkte in die Wertung genommen.
- Die erreichte Punktzahl wird mit dem Koeffizienten multipliziert und ergibt das Resultat der Übung.
- Jede Übung wird von der Maximalnote 10 aus bewertet.

Die Punkteskala lautet:
0 / 5 / 5.5 / 6 / 6.5 / 7 / 7.5 / 8 / 8.5 / 9 / 9.5 / 10

Wenn sich ein Hund im Ring versäubert, werden vom Gesamtresultat Punkte abgezogen:
- Obedience 1: 50 Punkte
- Obedience 2 und 3: 70 Punkte

QUALIFIKATION
Die maximale Punktzahl beträgt für alle Klassen 320 Punkte. Folgende Qualifikationen werden zuerkannt:

vorzüglich von 256 bis 320 Punkte
sehr gut von 224 bis 255.99 Punkte
gut von 192 bis 223.99 Punkte
befriedigend von 160 bis 191.99 Punkte
nicht klassiert von 0 bis 159.99 Punkte

WETTKAMPFERGEBNIS
Das Wettkampfergebnis ist vom Prüfungsleiter in das Prüfungs-Leistungsheft einzutragen und vom Richter zu kontrollieren, auf Übereinstimmung mit der Rangliste zu prüfen und zu unterzeichnen.

AUSZEICHNUNGEN

Rosetten
Der durchführende Verein entscheidet über die Abgabe der Rosetten für die Teilnehmer eines Wettkampfes.

- Schwarz/rot/gelbe Rosette: für den Erstklassierten jeder Klasse
- Rote Rosette: bei Qualifikation "vorzüglich"
- Blaue Rosette: bei Qualifikation "sehr gut"
- Gelbe Rosette: bei Qualifikation "gut"

Die Rosetten müssen mit Wettkampfort, Datum und Klasse versehen sein.


RICHTERENTSCHEIDE

Grundsatz: Richterentscheide sind grundsätzlich nicht mit Beschwerde anfechtbar.

Ausnahmen:
Die Beschwerde ist jedoch zulässig, wenn der fragliche Hund nicht zur betreffenden Stufe oder zum Wettkampf hätte zugelassen werden dürfen, bei offensichtlichem Irrtum des Richters, bei Vorliegen eines Formfehlers in der Anwendung der einschlägigen Reglements und Weisungen.

NENNGELD
Das Nenngeld für die Anmeldung zu den Prüfungen Obedience 1, 2 und 3 beträgt 15 Euro (Stand 1.1.2005)

ANMELDEUNTERLAGEN
Die Anmeldeunterlagen sind bei den Trainern der Verhaltenstherapeutischen Hundeschule “Mein Partner Hund” zu erfragen.

Hund” zu erfragen.

 

Man-Trailing Workshop am 31.10.2010, Beginn 10 Uhr

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