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HomeInfosVaksi, es tut mir leid

Sicherlich wider den gesunden Menschenverstand, da wir alle mit Arbeit zuliegen, hatte ich (Sabine) beschlossen, ein armes ungarisches Seelchen (von der www.pfotenhilfe-ungarn.de) aufzunehmen und hier könnt Ihr ein kleines Web-Tagebuch in Blogform lesen, wie es Vaksi (Blindchen) erging!

Dazu müsst Ihr am Seitenende (ganz unten) anfangen und Euch nach oben vorarbeiten!

Vaksis Web-Tagebuch (Sabine)
21.6.: Samstag
Vaksi ist tot. Nach langer schwerer Krankheit, vielen Tiefen, unendlich vielen Tierarztbesuchen, kleinen Lichtblicken und ständigen Rückfällen ist Vaksi heute eingeschläfert worden.

Fazit: Viel Zeit, viele Nerven, viel Elend, viel Hoffnung und viel mehr Frust.

Würd ich es wiedertun: Ehrlich? Nein!
Mach's gut Vaksi!  Es tut mir schrecklich leid!
Sabine

18.4.: Freitag
Und wieder läuft das Blut aus der Nase. Nachdem wir es mit Vitamin K und Calcium im Griff hatten, ist heut wieder alles wie vorher. Also wieder Spritze und abwarten. Nachdem es aufgehört hat, war er wie immer recht fit und wir sind spazieren gegangen. Was immer es ist, es macht mich wahnsinnig.
Sobald er stabil genug ist, gehts zum Tierarzt, allerdings weiß der auch nicht mehr, was er tun soll. Schau mer mal, wie es weitergeht. Auf dem Spaziergang wars übrigens gut - er war immer vorne weg, ohne Leine, und konnte vor lauter Markieren und Sausen garnix anderes tun.
16.4.: Mittwoch
Von wegen ruhig. Heute Morgen läuft Vaksi einfach mal so unglaublich
viel Blut aus der Nase. Das ganze Hundebett, die gesamte Kudde und
alles außenrum sind rot vom Blut. Außerdem kommen getrocknete
Blutstränge mit aus der Nase - das macht Spaß, sowohl Hund, als
auch denen, die zuschauen müssen. Er leckt sich ständig über die Nase und niest Blut. Der Tierarzt meinte, es gibt verschiedene
Möglichkeiten der Ursache - eventuell ein Aneurysma, ein Tumor
oder ein Gerinsel. Prima Aussichten. Behandeln können wir nur
mit Vitamin K und Calcium! Ansonsten ist er fit, aber bei kleinster
Aufregung läufts wieder.
So langsam sind meine Nerven am Ende.

14.4.: Montag
Na, anscheinend gehts ihm wirklich besser! Seit Tagen
juckt er nur noch ganz schwach, die Beinchen sehen
trotzdem aus wie bei einem Storch, der Appetit ist immens,
und er verdrückt zusätzlich zu seinen 2 Megaportionen noch
einen grossen Ochsenziemer. Trinken ist normal.
Er ist klapperdürr, trotz immensem Freßdrang,
und er schaut aus wie ein gerupftes Huhn. Egal,
Hauptsache er läuft wieder besser und es geht ihm besser.
Das Wetter ändert sich nun auch in Sonnenschein und er
fühlt sich wieder wohler. Hoffentlich bleibt es so. Hat heute
einen langen Spaziergang mit den Jungs und dem horrible
Nomes gemacht - siehe Bilder - alles mal ruhig, schau mer mal!

29.3.: Samstag
Das Jucken war die Nacht schon viel besser. Prednisolon 50
scheint zu helfen - morgens eine Viertel und abends das gleiche.
Jetzt gibts keine halben Sachen mehr, da muß er jetzt durch!
28.3.: Freitag
Na, das Cotrim scheint nix zu bringen - er juckt sich und es
ist ein Greuel, ihn so zu sehen. Es reicht jetzt wirklich und
jetzt gibts die Endlösung: Cortison - nicht grade schonend, aber egal!
24.3.: Montag
Unser Pongbaby hat heute Geburtstag und wir feiern. Vaksis
Zustand ist unverändert, daher legen wir heute mit Cotrim, einem
Hautflächenantibiotikum los. Starke Dosis wegen der Not, die
Vaksi hat. Eigentlich sind seine inneren Organe nicht die besten
und daher wollten wir nicht noch weitere Medikamente in ihn
reinstopfen - Herz stark vergrössert, Nieren arbeiten nicht richtig
und und und... Aber es hilft nix. Also Cotrim, das Gejucke,
Gekratze und die blutige Haut hält niemand aus -
weder Vaksi, noch wir....
23.3.: Sonntag
Heute hat Vaksi den Vogel abgeschossen - auf einem Spaziergang hat er minutenlang auf dem Boden rumgezappelt - ich dachte in Panik, er hätte irgendeinen Anfall. Minutenlang kroch er auf den Vorderläufen immer die Hinterläufe hinter sich herziehend auf dem Boden rum. Zum Kotzen... meine Nerven liegen blank! Als er dann wieder aufstand, hab ich gesehen, warum er das getan hat - die Hinterläufe waren komplett aufgekratzt, das Blut lief in Strömen die Beine runter, aber er schien zufrieden.
22.3.: Samstag
Unverändert - auch das Weglassen von sämtlichem Getreide etc. hat nix gebracht. Sehr frustrierend. Fühle mich überfordert. Habe ein schlechtes Gewissen und mache weiter wie bisher.
War das alles richtig?
21.3.: Freitag
Vaksis Allergie wird immer schlimmer, er beginnt, sich das Fell auszurupfen und leckt sich blutig. Sämtliche Tests haben nix ergeben.
20.3.: Donnerstag

Mal abgesehen davon, dass Svens Shirt-Verkostung uns
Zeit, Geld und Nerven gekostet hat, da er nach allen Regeln
der Kunst gezeigt hat, was in ihm steckt und ich suuuupermüde
von dem ganzen hin und her, Tierarzt, Alarmstufe Rot, Entwarnung, doch wieder nicht, nochmal kotzen,
nochmal kotzen, nochmal kotzen, nochmal .....
wegwischen, wegwischen, wegwischen...
trösten, trösten, trösten (alle Hundeschüler gucken
weg, er hat mir soooooooo leid getan) und sowieso bin,
macht Vaksi momentan leider wieder schlimme Sachen.

Er juckt sich an den Beinen wie ein Irrer,
rupft sich das Fell raus (das mittlerweile
soooo schön geworden ist durchs viele Pflegen)
und sieht aus wie ein Papagei mit Verhaltensauffälligkeiten.

Fühle mich am Ende, aber lasse es nicht zu.

Allerdings ist er sonst recht fit, bis auf kleinere
Umstürzer auf dem Spaziergang, die aber auch
aus der schlecht gewählten Kombination Laufen
und Jucken, Kratzen und Schnüffeln resultieren
könnten. Bekommt er Fressen, ist er äußerst
ungenießbar und alles, was sich wagt,
ihn irgendwie zu streifen, wird verknurrt ohne Ende.

Allerdings wirds geduldet, da er eh kein "Aus, laß es"
hört oder mein Gezappel sieht. Schultern brauch ich die alte Socke ja auch nicht mehr, sonst hätten wir bald einen Ex-Vaksi.

19.3.: Mittwoch

Heute wollte Sven an einer Stelle schnüffeln, an der auch
Hundeopi geschnüffelt hat, da hat Vaksi die Contenance
verloren. Sven ist wie von der Tarantel gepickt abgehauen
und hat zurückgezogen, lag aber vielleicht auch daran,
dass er von Frauchen ein Oberteil von einem Longsleeve
in ein Tanktop verwandelt hat und die abgeknabberten
Stofffetzen gefressen hat (kleine Ratte) -daher war er alles andere als fit.

18.3.: Dienstag

Heute ist Vaksi umgesäbelt worden. Voller Elan und
Tatendrang hat er sich zwischen die Sven-Naomi-Kong-Front
geschmissen und hat verloren. Wie peinlich war das denn,
aber ich hab versprochen, nicht mehr zu verraten.

Meine Kräfte und Nerven schwinden, ich kann nichts
dagegen tun und verzweifle.

Übrigens wird der Rückgang des Sexualtriebs im Alter überschätzt!

17.3.: Montag

Vaksis Allergie wird und wird nicht besser.
Er frißt gut und gerne, aber er ist ziemlich dünn,
was allerdings für die Knochen nicht so unübel ist.

16.3.08: Sonntag

Endlich kein Husten mehr (vielleicht 3-4 mal nachts
und genauso tagsüber), aber dafür hat Vaksis Allergie
leider grösseres Ausmaße angenommen und wir finden keine Ursache.

Er juckt sich und rupft sich förmlich die Haare aus.
Auf alle Krankheiten, Milben, Räude, Flöhe etc. ist
er negativ getestet, Getreide lasse ich beim Futter
jetzt immer schon ganz weg, aber trotzdem keine
Besserung in Sicht, im Gegenteil...

6.3.08: Donnerstag

Oh, der Vaksi hustet schon wieder. Heute hat er ein
tolles neues K9 Geschirr in Babyblau mit schöner
hellblauer Aufschrift "Vaksi" bekommen und hat sich so sehr
gefreut, dass er sich darin weder bewegen noch sonstwas wollte.
Es steht ihm hervorragend, allerdings steht er auch hervorragend -
nämlich genau an der Stelle, an der man das Teil anlegt.
Mit ein wenig Überredungskunst haben wir es dann
ca. 20 m geschafft, dann haben wir eine Geschirrpause eingelegt.
Was nützt das schöne Aussehen, wenn man eh nix sieht!

Auf dem Spaziergang hat er sich wieder in der Wiese gerollt
und beim Markieren knurrt er oft gefährlich vor sich hin.
Wir bestätigen ihm dann immer, dass er noch ein
unglaublich Wilder ist und weiter gehts.

Ein weiterer Knubbel von Vaksi hat sich verdrückt,
im wahrsten Sinne des Wortes, da er beim Anfassen
plötzlich alles gegeben hat und dann im Nichts verschwand.
Bisserl eklig, aber wer fragt denn nach sowas, wenn man
einen Hund wie Naomi hat, der manchmal Kacke
bevorzugt (sorry, aber nichts als die Wahrheit).

Übrigens ist Vaksi auch jetzt mal umgenietet worden.
Was ich lange schon vorausgesehen habe, ist eingetreten
und ich bin nicht sicher, ob ich Sven nicht grinsen gesehen habe.

Seit dem Knurrvorfall hält der sich nämlich immer
dezent im Vaksihintergrund, jedoch beim Spiel
rempelt er gerne - also sowohl uns, als auch Naomi
und nun auch Vaksi. Den hats quiekend, weil
erschrocken, von den Beinen gehebelt, aber
er war schnell wieder auf allen Vieren und Sven
hat sich eine Kerbe in den Gürtel geschitzt. Männer!

5.3.: Mittwoch

Bisher mal wieder alles beim Alten. Hunger ist ungebrochen,
allerdings juckt er sich schon wieder ein wenig an den Vorderläufen.
Wär ja auch langweilig, wenn nix wär - gibts bei uns sowieso nicht.

Auf dem abendlichen Spaziergang hat er intensivst an einer Stelle
geschnüffelt, hat Sven gemeint, er müßte da auch mal gucken,
was aber im Nachhinein gesehen wohl eher ein Fehler war.
Mit einem Getöse, wie es nur Vaksi kann, mit einer Mischung
aus Knurren, Bellen und Röcheln hat er versucht, Sven klarzumachen,
dass kleine Jungs mit der Eierschale hinter den Ohren nicht zu
schnüffeln haben, wenn die Erwachsenen was interessant finden.
Sven ist wie von der Tarantel gepickt aufgeschreckt und hat sowas
wie "blöder alter Sack" genuschelt - nachdem Alain und ich uns
beömmelt hatten, sind wir dann weiter - auch nicht schlecht,
Svennie mal sprachlos zu sehen.

4.3.: Dienstag

Ich hätte den Tag mal wieder nicht vor dem Abend loben
sollen. Heute hat Vaksi einen Schwächeanfall (??) erlitten
und ist einfach ein paar Sekunden zitternd in die Knie gegangen.

Allerdings waren wir heute auch lange spazieren (zu lange?)
und er ist abgegangen wie Schmitts Katze. Es hatte in den
letzten Tagen viel geregnet und demnach waren die Böschungen
auch voller Wasser. Da er eben nix sieht und hört, ist es schwer,
ihn vor allem zu beschützen, da wir ihn natürlich nicht nur an der
Leine laufen lassen wollen - er genießt es so, wenn er frei
rumrennen kann (wir gehen meist auf Wiesen) und sich
natürlich wälzen kann.

Tja, gesagt, getan, Vaksi ist abgedüst und zielstrebig
auf eine Böschung zu. Wer nun glaubt, unser Johannes
Heesters wäre langsam, der täuscht sich - plumps,
lag er im Wasser und mein Gekreische ist ungehört
geblieben. Also, Vaksi wieder rausgefischt und weiter gings.
Er war zwar etwas angewidert, aber sonst
ist er direkt wieder weitergesaust.

Der Schwächeanfall war nun etwas überraschend und
beängstigend, da er vorher gut geschlafen und
gegessen hatte und aus heiterem Himmel
geschwächelt hat. Schau mer mal.

3.3.: Montag

Vaksi ist fit, bekommt gleich sein gekochtes Futter und freut
sich täglich mehr über sein neues Dasein. Er watschelt
zufrieden an der Leine neben einem her, wenn wir spazieren
gehen, schnüffelt, markiert und brummelt vor sich hin.
An Ungarn denkt er wohl nur noch, wenn er träumt, denn da
quiekt er oft herzzerreissend und strappelt und jault. Egal, die
Zeit ist vorbei, das hat er zumindest tagsüber realisiert.
Hätten gerne noch den Füles zu uns auf Pflege geholt (ob er je
wieder gegangen wäre steht auf einem anderen Blatt),
aber da er nur fest zu vermitteln ist, ist halt nix draus geworden.

Wir sind allerdings schon mächtig gespannt, denn am
Wochenende ist erneut ein ungarisches Mädchen ins Saarland
gezogen und da freuen wir uns natürlich schon drauf!
Willkommen Rozi (Vorsicht, das Z wird als S gesprochen... smile)

28.2.: Donnerstag

Jeden Tag wird Vaksi fitter und ob man es glaubt oder nicht -
die Knubbel verschwinden langsam! Okay, er wird kein Vaksi Pitt
mehr, aber er schaut wirklich viel besser aus, das Fell wird schön,
er hört auf, soviele Haare zu verlieren und die Juckerei hat
vollkommen aufgehört. Wenn nun nochmal die offenen
Stellen zugewachsen sind, wirds sicher ein fescher Opi!

27.2.: Mittwoch

Heute war Vaksi eine Stunde mit spazieren und es hat ihm prima
gefallen. Besonders morgens mit aufs Feld und in den Wald findet
er prima. Auf dem Feld darf er immer frei laufen, da dort wenig
Verletzungsgefahr besteht und das nützt er voll aus.
Während die schweizer Jungs spielen, markiert Vaksi was das
Zeug hält, aber Naomi bleibt unbeeindruckt - na ja, er könnt
eben Ihr Urgroßvater sein, und da sie schon mit zwei unglaublich
gutaussehenden Schweizern im richtigen Alter
zusammenlebt, hats Opi halt schwer.

26.2: Dienstag

Heute hatte ich den Vaksi mit auf dem Platz und siehe
da, er hat sich gewälzt, ist rumgesaust (na ja, rumgegangen)
und hat sich wohlgefühlt. Alain und Sven knurrt er zwar ständig
an, aber die beiden finden ihn eh doof und wenn der
Opi angekraxelt kommt, nehmen die beiden einfach
Reiß aus. Naomi ist auch nicht wirklich begeistert vom
alten Vaksi, aber man koexistiert eben. Vaksi allerdings
bekommt Frühlingsgefühle und da Naomi ja ein fesches,
junges, schlankes und rassiges Mädel ist (er schnüffelts
zumindest so), Vaksi aber eher Johannes Heester oder
Hugh Heffner (wobei er keinen Morgenmantel trägt),
findet der schwarze Blitz es nicht wirklich witzig,
wenn Old-Vaksiman sie zu beglücken versucht.
Schneller als er quieken konnte, hat sie ihm eine
gescherbelt und trotzdem wars egal - die Hormone wittern den Frühling

25.2.08: Montag

Vielleicht bilde ich es mir auch nur ein, aber ich glaube,
das Jucken wird besser. Das Gekochte ist er gut und gerne.
Spaziergänge können wir schon fast 50 Minuten
machen und er scheint keine Schmerzen mehr beim Laufen zu haben.

24.2.: Sonntag

Tierarzt hat Blut abgenommen und Leishmaniose
auszuschliessen. Was genau er wieder hat, kann
niemand sagen, aber ich probier es einfach
mal mit dem Ausschlußverfahren. Ab sofort
gibts nur noch gekocht und zwar Fleisch,
Innereien, Apfel, Möhren, Kartoffeln und Fenchel. Schau mer mal

23.2.: Samstag

Der Aufwärtstrend hält an. Vaksi ist fit und wird jeden
Tag munterer. Hat er vorher fast den ganzen
Tag geschlafen, springt er nun ständig auf,
wenn man ins Zimmer kommt. Essen tut er gut
und gerne und die Medikamente haben wir nun
völlig abgesetzt. Allerdings haben wir schon
wieder eine neue Sorge - er juckt und kratzt
sich an den Vorder- und Hinterläufen blutig
und sogar während des Spaziergangs scheints
ständig zu zwicken. Also wieder ab zum Tierarzt,
wobei ich vermute, dass er auf Getreide
(Reis und Leckerli) allergisch reagiert.

22.2.: Freitag

Freu, freu, es geht wieder bergauf. Der Tierarzt meinte,
Vaksi wäre in einem viiiiiel besseren Allgemeinzustand
als vorher (das wollen wir doch hoffen) und dass die
Lunge mittlerweile so gut wie frei wäre. Das hört sich doch schon gut an!

21.2.: Donnerstag

Keine grosse Änderung, aber es gibt halt wieder Hustensaft.
Wenigstens der Appetit ist geblieben.

20.2.: Mittwoch
Wieder schlimmer geworden mit dem Husten. Na ja, sind
wir mittlerweile gewöhnt, aber erschrecken tut es einen
doch immernoch, wenn man glaub, Du wärst über den
Berg und dann kommt wieder der Rückschlag.
18.2.: Montag
Heute hatte ich Vaksi und die Jungs einfach mal
mit auf den Hundeplatz genommen. Nach anfänglicher Panik
im Auto (hab noch zusätzlich ein weiches Körbchen
in die Autobox gelegt, hat er sich dann auf dem
Platz aber wohlgefühlt. Leider findet er Alain und
Sven immernoch suspekt und die beiden gehen
ihm aus dem Weg. Wenn er dann auf sie zu wankt
und knurrt, geht Alain ziemlich pikiert weg (d.h. er
sprintet eigentlich eher), während Sven versucht
ihn durch rhytmisches Zappeln vor seinen Augen
zu beeindrucken. Da er das aber nicht sehen kann,
bleibt das Verhältnis nach wie vor unterkühlt.

Auf dem Platz hat er dann erstmal alles abgeschnüffelt
und sich dann mal herzhaft ins Gras geschmissen und
gewälzt (siehe Beweisbilder). Hat er Wiese unter den
Pfötchen, gehts viel besser mit dem Laufen und wenn
man ihm mit heller Stimme "Vorsicht" oder
"Achtung" zuruft (wahrscheinlich könnte ich auch
Popcorn oder weiß der Geier was rufen, Hauptsache
schrill), rennt er auch nicht weiter gegen den Zaun
oder so, sondern bremst und dreht.

Er haart immernoch unglaublich und wenn ich das schreibe,
dann bedeutet das eine ganz neue Dimension von Haare verlieren.

Egal, es geht ihm besser und wir freuen uns!

17.2.: Sonntag

Heute hat sich Vaksi-Männlein das erste Mal in der Wiese gewälzt.
Scheint ihm wirklich besser zu gehen - er hustet nur noch sporadisch
(dann aber so, dass einem schlecht werden kann) und frißt gut.

Allerdings gibts ne Nierendiät, wegen seiner schlechten Werte -
aber anscheinend schmeckts. Zu meiner Schande muss ich gestehen,
dass er abends heute auch ein Camembert-Brötchen abgedrückt hat,
da er so herzzerreissend betteln konnte und es sicherlich nicht
mehr wirklich schadet. Das Brötchen hat er inhaliert, erstaunlich!


 

16.2.: Samstag

Lange waren wir heute spazieren und siehe da, wenn man
Vaksi die Leine abmacht, folgt er der Stimme. Er markiert
mittlerweile gewaltig, scharrt und schnüffelt und es scheint
ihm wirklich besser zu gehen. In seinem Zimmer wagt er
es zumindest, sich zwischen seiner Kudde, seinem Fellbett
und dem Teppich hin und her zu bewegen - ein Riesenfortschritt.
Naomi hat er mittlerweile etwas akzeptiert, aber Sven und
Alain findet er weniger prickelnd - allerdings beruht das auf
Gegenseitigkeit. Alain straft ihn mit Todesverachtung und
weicht ihm draussen aus, Sven hats auf die nette Tour versucht,
aber da Vaksi sein Gehampel nicht sehen kann,
hat er eben auch schlechte Karten.

 

15.2.: Freitag

Die Nacht hat er fast gar nicht gehustet und wir
hoffen schon wieder, dass er es doch noch gut übersteht.
Wieder hab ich ihn gebürstet, aber da er soviele Knubbel
hat, kommt man nicht wirklich überall hin - aber das
gebürstete Fell ist wie bei einem Teddybär so weich
und flauschig. Seine Leckerchen liebt er sehr und er hat
mich tatsächlich leise angeknurrt, als er ein grosses Stück
Lunge bekommen hat (ich trags mit Fassung, wenn ich ihn
unterwerfen würde, würd er es vielleicht nicht überstehen smile).

 

14.2.: Donnerstag

Sind heute fast 25 Minuten mit Vaksi unterwegs
gewesen und er kann doch tatsächlich markieren,
ohne umzufallen (lol). Es schaut aus, als ginge es
bergauf, aber ich will mal nicht zu optimistisch sein,
meist kommt ja immer wieder ein Rückschlag.

 

13.2.: Mittwoch
Na, die Nacht war besser, er frißt wieder
- schau mer mal!
12.2.: Dienstag

Vaksi geht es wieder schlechter.
Er hat anscheinend Bauchschmerzen,
die Prostata ist immernoch total geschwollen und essen will er auch nichts.
Er quiekt, wenn er sein Geschäft macht und ist
ansonsten auch wieder sehr matt.
Leider ist es ein ständiges Auf und Ab.
Trotzdem setzen wir sein "Trainingsprogramm "fort -
mindestens 3-4 mal täglich gehts ca. 20 Minuten raus,
damit die Muskeln mal in die Gänge kommen.
Mit der Aquatherapie wird es leider nichts,
dazu ist er zu streßuntauglich und zu schwach.
Heute mag er auch nicht geknuffelt werden,
aber man merkt, dass er es genießt, wenn jemand bei ihm im Zimmer ist.
An ein Zusammenlassen mit den beiden Grossen ist nicht zu denken.
Riecht er einen anderen Hund, knurrt er furchtbar und sträubt das Fell.
Er hat Riesenstreß. Heute hat er auch einmal weissen Schaum gebrochen.
Für jeden Schritt, den wir hoffnungsvoll nach vorne machen,
gehts 2 zurück.
Trotzdem ist er ziemlich unruhig und verläßt oft seine
Kudde. Mittlerweile haben wir ihm noch ein Luxusbettchen
von Sven hingestellt, da dieses keinen Rand hat - Sven hat
noch luxuriöser als dieses Leder- und Fellimitatbesetzte Teil,
also hat er es abtreten müssen - so kann er wählen -
weich und kuschelig, oder eher weich und kühl.
Das Japanische Heilpflanzenöl wird zum Inhalieren täglich auch
noch in einen Verdampfer gestellt, das findet er wenig prickelnd,
aber der Zweck heiligt die Mittel. Wir sehen weiter!

11.2.: Montag

So schönes Wetter draussen und Vaksi war lange mit spazieren.
Er hat viel geschnüffelt, sogar einmal mit gehobenem Beinchen
markiert und Naomi ist ihm nicht mehr sooo sehr zuwider.
Hat mal an ihr geschnüffelt, allerdings findet sie ihn auch
wegen seinem Geknurre aus Unsicherheit da er blind ist,
nicht wirklich prickelnd und man ignoriert sich.
Irgendein netter Mensch hat uns direkt angezeigt,
ob wir für Vaksi denn auch schon Hundesteuer bezahlen.
Echt goldig - würde jeder vor seiner eigenen Tür kehren,
wär vieles einfacher. Da hilft nix, dass er vom
Tierschutz stammt - die Gemeinde Mandelbachtal befreit
kein Tier aus dem Tierheim etc. für ein Jahr von der Hundesteuer.
Schön, hier zu leben!

10.2.: Sonntag

Vaksi scheint es allmählich ein wenig besser zu gehen.
Mittlerweile können wir ca. 20 Minuten mit ihm spazieren gehen.
Wir inhalieren immernoch Eukalyptus mit ihm, da er immernoch hustet.
Sein Knubbelchen auf dem Rücken, das aufgegangen war
(Talgknoten), ist nun gut abgeheilt. Da er oft gebürstet wird
(darüber schläfter im Stehen ein), ist sein Fell mittlerweile total babyzart.

9.2.08: Samstag

Er hustet immernoch wahnsinnig viel. Trotzdem gehts mit
dem Spazieren gehen schonmal ein wenig besser.
Essen geht auch wieder etwas besser. Allerdings bin
ich der Meinung, dass er irgendwas Inneres hat,
was wir noch nicht herausgefunden haben - eine Erkrankung,
unter der er leidet. Wir haben ihn geröngt, aber außer der
Luftgewehrkugel, einem vergrößerten Herzen, einer beginnenden
Lungenentzündung, einem vergrößerten Hoden, einer entzündeten
Prostata, schlechten Nierenwerten und und und sind
wir zu keinem Schluß gekommen.
Er ist eine arme Socke und es tut mir in der
Seele weh, wenn ich drüber nachdenke,
was er schon mitgemacht hat.
Er ist wahnsinnig unsicher wegen seiner
Blindheit und hören tut er auch nicht mehr wirklich viel.

8.2.: Freitag
Wir schleppen uns so dahin.
Zwischen den vielen Tierarztbesuchen gibts
immer mal wieder Höhen und Tiefen.
Vaksis Augen sind zwar blind, aber ich glaube,
schemen-/schattenhaft kann er schon zumindest
hell-dunkel erkennen. Wenn wir abends an der Straße laufen
und ein Auto braust vorbei, erschrikt er sich fürchterlich.
Gebellt hat er noch nie, nur geknurrt, als Alain zu ihm ins
Zimmer Leckerli klauen kommen wollte. Das geht garnicht.
Mittlerweile sind die zwei Jungs, wenn Vaksi nach
draussen getragen wird, recht cool. Alain macht nicht
ständig den Elch und trötet durch die Wohnung und
Sven versucht nicht ständig, das Zimmer von Vaksi #
nach Leckerli zu durchforsten.
Überall liegen weisse Fellmäuse von Vaksi -
wir bürsten und bürsten und hätten uns aus dem ausgehenden Fell
schon 2 Vaksis bauen können.
7.2.0: Donnerstag
Wenig Änderung und kein Lichtblick in Sicht.
Er hustet und hustet wieder, dass es eine wahre Pracht ist.
Das Antibiotikum haben wir allerdings abgesetzt, da der
Magen schon geschädigt genug ist und die
Leucozyten zumindest unten sind.

 

1.2: Freitag

Die Nacht war gut, wirklich gut, da er wenig gehustet hat -
so wenig wie nie - vielleicht sind wir ja doch noch auf dem
Weg der Besserung. Zum Pieseln gehts jetzt immer zu Fuß,
nix mehr nur tragen! Jetzt geht er immerhin schon fast 100 Meter
hin, schnüffelt etc. 10 Minuten auf der Wiese rum und
läuft den Weg wieder zurück!
Außerdem lege ich ihm Leckerli in seinem Zimmer aus,
'auf dass er endlich mal die Kudde verläßt. Wenn ich mich
nebendran setze, traut er sich sogar mal raus aus dem Teil
und sucht den Boden auch nach den Leckereien ab. Ein kleiner Erfolg!

Auf den neuen Bilder sieht man mal, was für ein drolliges
Bürschchen der Vaksi ist - doch eigentlich ein
hübscher Kerl und so furchtbar traurig, dass er nichts sehen
kann. Auf den Bildern sieht man auch Klein-Sven, der etwas
'angepißt in der Tür steht und sich nicht reintraut. Vaksi kann
ihn nicht sehen und sein Gehör ist auch nicht sooo gut, als dass
er ihn piensen gehört hätte. Aber wehe, er schnüffelt einen
Hund, dann bricht ein Donnerwetter los!!!


31.01.: Donnerstag
Wieder Tierarztbesuch - Lunge würde sich besser anhören -
ok, wäre toll, aber er hustet immernoch herzzerreissend.
Täglich gibts Schleimlöser zum Inhalieren etc.

Etwas essen tut er auch wieder (nachdem ich nun
1 kg Rinderhackfleisch, Gemüse und Kartoffeln in '
2 kg Rinderbrustknochen gekocht hab, hat
er auch wieder Appetit!!!) und wir sind froh.

Wollte ihm was Gutes tun und hab Naomi '
zwecks Damenbesuch mit ins Zimmer genommen.
Sie hat sich ruhig auf den Teppich legen müssen,
weil sie direkt Vaksis Leckerchen im Visier hatte.
Als er plötzlich Wind von ihr in die Nase bekam,
hat er fürchterlich geknurrt und sich tierisch aufgeregt -
lieber nix Damenbesuch! Lieber Ruhe haben!

30.01.: Mittwoch
Fieber ist weg, Leucozyten von 34.000 auf 14.000 gefallen.
Hustet immernoch, aber anscheinend gehts ihm etwas besser!
Frißt allerdings nicht mehr wirklich viel! Egal ob gekocht,
roh oder Trockenfutter - das einzige, was er immer nimmt,
sind Lunge-Leckerli - na ja, wir schauen weiter!
29.01.: Dienstag
Vaksi hat die Nacht wieder durchgehustet,
frißt eher mäkelig und schläft viel. Leider haben A
lain und Sven heute auch gehustet. An Zusammenlassen ist nicht
zu denken und unsere Quarantäne bröckelt.
28.01.: Montag
Vaksi hat seinen unzähligsten Tierarztbesuch hinter sich.
Immernoch bekommt er Antibiotika, der Husten ist ein ganz, ganz
kleines bischen besser, aber vielleicht bildet man sich
das mit der Zeit auch ein.
Gestern hatten wir Handwerker im Haus, die die Tür
zu seinem Zimmer haben offenstehen lassen und ich habs
zu spät gesehen - vor mir gesehen hats Alain, der dann auch prompt
Hallo sagen wollte, bzw. mal fragen wollte, ob die Leckerchen
für alle wären. Fand Vaksi überhaupt nicht witzig. Habe
plötzlich nur ohrenbetäubendes Geknurre von Vaksi gehört u
nd Alain kam aus dem Zimmer geschossen und hat
mich vorwurfsvoll angeschaut: "was ist das denn für einer?"
25.01.: Freitag
...und hustet und hustet...
23.01.: Mittwoch
...und hustet und hustet...
22.01.: Dienstag
Immernoch keine Besserung. Sind Dauergast
beim Tierarzt und er hustet und hustet und hustet...
21.01.: Montag

Wieder beim Tierarzt - Husten ist immernoch
genauso schlimm, Schleim aus Mund und Nase.
Aufstehen tut er nicht von selber.

Röntgenbild ergab einen Schock - die arme Maus hat eine
Luftgewehrkugel im Bauch, allerdings ist die verkapselt,
so dass wir ihm momentan nicht noch diese OP antun müssen!

Herz ist stark vergrössert - bekommt weiterhin starkes
Antibiotikum, Schleimlöser, Schmerzmittel und Antihestamin.
Wir hoffen weiter!

20.01.: Sonntag
Der Husten ist kein bischen besser - im Gegenteil -
er hustet und hustet... tut weh, alleine schon zuzuhören!
Er liegt in seiner Kudde, hechelt und hustet.
Wir machen uns grosse Sorgen!
18.01.: Freitag

Die Nacht war viel besser - zwar hustet Vaksi noch,
aber bedeutend weniger. Wieder muß er zum Tierarzt und was der sagt,
erzähle ich Euch nächste Woche. Drückt den Blindchen die Daumen -
er ist sanftmütig und äußerst verschmust. Und ein besseres Leben
hat er schon längst verdient! Das soll er noch geniessen können.

Vaksis Futter - gekochtes Lammfleisch, Reis, Möhrchen,
Vitamine und viel, viel Brühe aus abgekochten Rinderknochen!!!!

Vaksis kleine Apotheke zur Steigerung des Wohlbefindens.


Vaksi mit Kanüle im Pfötchen wegen des intravenösen
Antibiotikums, er schläft viiiiiiiel, aber Schlafen macht gesund - hoffentlich!!!

 

Und auch sonst funktioniert das meiste!

17.01.: Donnerstag
Vaksi hustet wie irre - allerdings scheinen ihm die Leckerchen,
die wir extra für ihn bestellt haben, besonders zu schmecken
und fressen tut er auch gierig. Auch läßt er sich sehr gerne
knuffeln und auch die bitteren Bronchialtropfen nimmt er
mit stoischer Ruhe. Mittlerweile dreht er den Kopf,
wenn man ins Zimmer kommt. Ein Lichtblick!
16.01.: Mittwoch
Immernoch keine wirkliche Besserung. Wieder steht
der Tierarztbesuch an - er bekommt das neue Antibiotikum
intravenös, Schleimlöser und Vitamine.
Im Auto übergibt er sich mehrmals.
15.01.: Dienstag
Der Husten ist nochmal schlimmer geworden und es ist nicht
dran zu denken, ein Auge zu zu tun.
Er ist recht schwach, schläft den ganzen Tag, Eiter und Schleim
laufen aus Mund und Nase.
In Panik, dass es ihm weiter schlechter geht, denken wir über
einen Antibiotika-Wechsel nach.
Dazu bekommt er Fenchelhonig und Bronchialtropfen,
außerdem Ambra und Barium Carbonicum!
14.01.: Montag
Der Husten ist schlimmer geworden und der Tierarzt stellt fest,
dass die Lunge betroffen ist. Außerdem hat Vaksi überall Knoten,
ist entgegen der Beschreibung im Internet NICHT kastriert und
ist ziemlich orientierungslos.
Er bekommt Antibiotika, Aufbauspritzen und erstmal eine Schmerzspritze.

Essen tut er gut, allerdings bekommt er auch nur vom Feinsten gekocht,
auf dass er schnell wieder im wahrsten Sinne des Wortes auf die Beine kommt.
13.01.: Ankunft

Vaksi kommt nach über 9 Stunden Fahrt im Auto aus Ungarn in Würzburg an...
Er kann nicht wirklich viel laufen, er ist fast blind, fast taub und
hat einen schlimmen Husten.
Die 3-4 stündige Fahrt über ist er sehr still und verwirrt.